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Fahrradständer

Best Practice – Nachhaltige Mobilität

Eine Nahaufnahme von einem Fahrradständer mit einem angeschlossenen Fahrrad auf dem Gelände eines Sportvereins.

Dank des neuen Fahrradständers auf der Reitanlage des Reit- und Fahrvereins Vörie können Mitglieder und Besucher:innen des Sportvereins ihre Fahrräder nun sicher abstellen und mit gutem Gefühl nachhaltiger anreisen. So fördert der Verein umweltfreundliche Mobilität, trägt zur Reduktion von CO₂-Emissionen und somit zum Klimaschutz bei und steigert die Attraktivität der Reitanlage.

1. Warum habt ihr euch genau für einen Fahrradständer entschieden?

Wir haben uns für die Anschaffung eines Fahrradständers entschieden, weil wir einen konkreten Beitrag zum Umweltschutz leisten und nachhaltige Mobilität unserer Mitglieder mit dem „Drahtesel“ aktiv fördern wollten. Denn: Gerade im ländlichen Raum ist das Auto oft das bevorzugte Verkehrsmittel. Ein Fahrradständer fehlte bislang auf unserer Reitanlage, sodass die Mitglieder und Besucher:innen ihre Fahrräder nicht sicher abstellen konnten. Mit dieser Lösung möchten wir es allen erleichtern, das Rad als umweltfreundliche Option zu wählen und gleichzeitig das Bewusstsein für klimafreundliches Handeln im Verein stärken. Uns war wichtig, ein Projekt umzusetzen, das einen direkten Mehrwert für unsere Mitglieder und die Umwelt bietet.

2. Was war bei der Umsetzung einfacher oder schwieriger als gedacht?

Wir haben den Fahrradständer bewusst bei einer Firma aus dem nördlichen Niedersachsen bestellt, um kurze Lieferwege und einen möglichst geringen ökologischen Fußabdruck zu gewährleisten. Leider stellte sich das als Trugschluss heraus: Die Lieferung dauerte fast vier Wochen, da der Fahrradständer nicht aus Seevetal, sondern aus Frankreich geliefert wurde. Die Spedition konnte ihn im ersten Versuch der Auslieferung dann angeblich nicht an uns zustellen, sodass das Produkt zurück nach Frankreich ging, vom Verkäufer gesucht und erneut verschickt werden musste. Das hat uns gezeigt, dass regionale Bestellung nicht immer automatisch kurze Lieferwege bedeutet und man auch beim Versandprozess genauer hinschauen sollte.

3. Welche positiven Effekte sehr ihr heute - für Klima, Verein oder Gemeinschaft?

Der neue Fahrradständer hat das Umweltbewusstsein im Verein gestärkt. Mehr Mitglieder und Gäste nutzen das Rad zur Anreise. Unser neues Klimaschutzprojekt findet auch bei Besucher:innen und auf Instagram positive Resonanz und macht unsere Anlage moderner.

Unser Tipp für euch

Wählt für euer Projekt einen Bedarf aus, der sowohl der Umwelt als auch der Gemeinschaft zugutekommt. Achtet bei der Bestellung darauf, woher das Produkt tatsächlich geliefert wird, um überflüssige Transportwege zu vermeiden. Sprecht im Verein offen über die Vorteile des Projekts und ermutigt die Mitglieder, nachhaltige Alternativen zu nutzen. Plant genügend Zeit für die Umsetzung ein, denn es können unerwartete (Liefer-)Verzögerungen auftreten – bleibt dabei flexibel und findet Lösungen. Mittlerweile besteht zudem die Möglichkeit, dass Vereine in der Region Hannover über ihre Kommune Abstellbügel für Fahrräder sogar kostenfrei bestellen können. Informiert euch dazu bei eurer Stadt oder Gemeinde – so lässt sich das Projekt oft noch einfacher, schneller und günstiger realisieren.

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