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Mülltrennung: LEOLYMPIA trennt fair

Best Practice – Müllvermeidung

Vereinsmaskottchen steht vor einem Mülltrennsystem mit Rest-, Papier- und Plastikmüll und zeigt mit beiden Händen ein Daumen-hoch. Ein Banner dahinter erklärt die Mülltrennun.

Der SV Olympia Laxten 1919 e.V. hat auf seiner weitläufigen Sportanlage ein einheitliches Mülltrennsystem eingeführt und dafür 15 Mülltonnen für Restmüll, Kunststoffverpackungen sowie Papier und Pappe aufgestellt. Damit die richtige Mülltrennung für die Mitglieder und Gäste möglichst einfach und selbstverständlich wird, hat der Verein zudem ein kindgerechtes Gestaltungskonzept für die Tonnen und ergänzende große Banner entwickelt. Der Hauptdarsteller: das Vereinsmaskottchen LEOLYMPIA. Unter dem Motto „LEOLYMPIA trennt fair – mach mit!“ verbindet der Sportverein nun konsequente Mülltrennung mit seinem Vereinsleben und dem Fußball.

1. Warum habt ihr euch dazu entschieden, ein Mülltrennsystem einzuführen?

Unser Verein hat aktuell 52 Mannschaften und fast 2.300 Mitglieder. Auf unseren Sportanlagen sind Woche für Woche sehr viele Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Zuschauer unterwegs – entsprechend viel Abfall fällt insbesondere an den Spieltagen an. Uns war wichtig, nicht einfach nur zusätzliche Mülltonnen aufzustellen, sondern ein System zu schaffen, das verständlich ist und zum Mitmachen motiviert. Gerade als Sportverein mit vielen jungen Mitgliedern sehen wir außerdem die Chance, Umweltbewusstsein ganz selbstverständlich im Vereinsalltag zu vermitteln. Unser Maskottchen LEOLYMPIA ist dafür der ideale Botschafter.

2. Was war bei der Umsetzung einfacher oder schwieriger als gedacht? 

Die eigentliche Umsetzung war erfreulich unkompliziert. Eine kleine Herausforderung bestand darin, ein System zu entwickeln, das fachlich verständlich, auf dem gesamten Sportgelände einheitlich und gleichzeitig so auffällig ist, dass es auch tatsächlich wahrgenommen wird. Die Idee, LEOLYMPIA einzubeziehen und die Müllarten mit Fußballbegriffen wie „Volltreffer in Blau!“ oder „Passt in kein Team? Dann hier!“ zu erklären, hat dabei sehr gut funktioniert. Besonders gefreut hat uns, wie positiv die neuen Müllstationen von unseren Mitgliedern und Gästen aufgenommen wurden.

3. Welchen positiven Effekt durch die Mülltrennung seht ihr heute  – für Klima, Verein oder Gemeinschaft? 

Durch die konsequente Mülltrennung auf der gesamten Sportanlage können Wertstoffe besser dem Recycling zugeführt werden, gleichzeitig schaffen die zusätzlichen Müllstationen mehr Sauberkeit auf unserem Gelände. Für uns geht die Wirkung aber darüber hinaus: Kinder und Jugendliche erleben bei jedem Training und jedem Spiel ganz nebenbei, dass Mülltrennung zum Alltag gehört. Durch LEOLYMPIA und die humorvollen Botschaften geschieht das nicht mit erhobenem Zeigefinger, sondern auf eine positive und spielerische Art. So wird aus einem zunächst recht einfachen Infrastrukturprojekt gleichzeitig ein kleines Bildungsprojekt.

Unser Tipp für euch

Mülltrennung muss vor allem einfach, eindeutig und sichtbar sein. Unser Tipp wäre deshalb, nicht nur verschiedenfarbige Tonnen aufzustellen, sondern ein eigenes, wiedererkennbares Konzept zu entwickeln und die Mitglieder dabei emotional mitzunehmen. Ein Vereinsmaskottchen, Vereinsfarben oder sportliche Botschaften können aus einem eher nüchternen Thema etwas machen, das Aufmerksamkeit erzeugt und sogar Spaß vermittelt. Und natürlich lohnt es sich, nach Fördermöglichkeiten zu suchen – ohne die Unterstützung der Niedersächsischen Lotto-Sport-Stiftung und ihrer Initiative Aktiv pro Klima wäre die Umsetzung für uns in dieser Form deutlich schwieriger gewesen.

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