Fahrrad-Ladestation mit Solarstrom
Best Practice – Nachhaltige Mobilität

Der JDAV-Nord hat einen eMTB-Fahrradständer prominent (und mobil) auf seinem Zeltplatz aufgestellt – nicht zuletzt zu Werbezwecken. Der Fahrradständer soll zeigen, dass der Verein neuerdings selbst produzierten Sonnenstrom für die Mobilität anbieten kann und damit einen Gegenpol zur Anreise mit dem Verbrenner bietet.
1. Was hat euch persönlich und als Verein dazu bewegt, euch für Klimaschutz einzusetzen?
Eine veränderte Welt, die dringend Klimaschutz braucht, macht es notwendig, Maßnahmen zu treffen. Daher haben wir das Projekt „Klimaneutraler, autarker Zeltplatz Ith” entwickelt, an dem wir konsequent arbeiten wollen. Ein verbessertes Mobilitätskonzept für unsere Gäste wird die dritte Säule dieses Projektes sein. Aus unserer Sicht haben sich die klimaschonenden Anreisemöglichkeiten, aber auch die Praxis der Gäste darin, über die Jahre verschlechtert. Da wollen und müssen gegensteuern. Des weiteren ist es einer unserer Grundbausteine im DAV, uns für den Klimaschutz zu engagieren – nach dem Motto: „Wer die Natur nutzt, ist verpflichtet, sie zu erhalten!”
2. Welche Herausforderungen gab es bei der Umsetzung – und wie seid ihr damit umgegangen?
Auf den Fahrradständer bezogen ist eher die Standortwahl eine Herausforderung: auf dem Parkplatz, werbewirksam, oder vor der ‘Roten Hütte’, zentral, wo alle Bikes auch in Sicherheit und ebenfalls sichtbar sind, waren die Fragen. Die Herausforderung ist nun auch publik zu machen, dass wir so eine Lademöglichkeit bieten.
3. Worauf seid ihr im Rückblick besonders stolz?
Das wir den Werbe-Fahrradständer in unser Projekt einbinden konnten und das hoffentlich die zweite und dritte Säule (Regenwasseranlage und Verbesserung der klimaneutralen Anreisemöglichkeiten zum Zeltplatz) auch noch schaffen. Unter den aktuell verschlechterten Bedingungen, eine echte Herausforderung!
Unser Tipp für euch
Unser Aktiv pro Klima-Projekt ist nur ein Baustein des Ganzen. Trotzdem braucht es kontinuierliche Arbeit daran und genug Zeitkontingent, die Dinge auch zu verfolgen. Bei der Auswahl der Projekt-Fördermöglichkeiten sollte man also auf genug ‘Manpower’ achten und sich realistische Ziele setzen. Mit potenziellen und realen Partnern eng zusammenarbeiten, sich abstimmen. Unter Umständen ist in Klimaschutzfragen auch mit Gegenwind in den eigenen Reihen zu rechnen, das sollte man einplanen.

