Fahrräder statt Motorboote

Best Practice – Nachhaltige Mobilität

Zwei junge Männer auf Mountainbikes, die auf einem Steg stehen.

Fahrräder auf dem Weserradweg statt Motorboote auf dem Wasser: So werden beim Ruderverein Weserhameln ab jetzt die Jugendlichen beim Rudern betreut. Das Ergebnis: Die Jugendlichen erleben Nachhaltigkeit ganz direkt im Vereinsalltag – und der Verein spart sich das Benzin für die Motorboote und somit bares Geld.

1. Was hat euch persönlich und als Verein dazu bewegt, euch für Klimaschutz einzusetzen?

Rudern ist eine Outdoorsportart – wir sind somit jeden Tag in der Natur unterwegs. In den letzten Jahren haben wir gemerkt, dass Stürme und Hochwasser jährlich zunehmen und das betrifft natürlich auch uns als Ruderverein. Damit wir unseren Sport weiterhin ausüben können, engagieren wir uns für den Klimaschutz. Im Herbst vergangenen Jahres haben wir bereits ein erfolgreiches Mobilitätsprojekt durchgeführt und wollten daran anknüpfen.

2. Welche Herausforderungen gab es bei der Umsetzung – und wie seid ihr damit umgegangen?

Wir hatten keine wirklichen Herausforderungen, da sich alle sehr über das Projekt gefreut haben. Allerdings werden wir bei schlechten Witterungsverhältnissen leider weiterhin auf ein Motorboot zur Begleitung der Jugendlichen zurückgreifen müssen, um deren Sicherheit zu gewährleisten.

3. Worauf seid ihr im Rückblick besonders stolz?

Darauf, dass wir etwas Neues gewagt haben – und so einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltigeres Vereinsleben gegangen sind. Zudem freuen wir uns, dass unser Projekt durch die Nutzung der Fahrräder im Alltag für alle Vereinsmitglieder sichtbar ist. Somit ist das Thema Nachhaltigkeit fest im Vereinsleben verankern – und wir freuen uns auf weitere Projekte.

Unser Tipp für euch

Probiert es einfach aus und traut euch etwas Neues zu tun. Meistens ist es super und funktioniert!

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