Mehrweg statt Einweg
Best Practice – Müllvermeidung

Im Rahmen des Projektes „Mehrweg statt Einweg“ hat der Reit- und Fahrverein Vörie Mehrweggeschirr angeschafft – und damit auf Turnieren, Weihnachtsfeiern und Co. bisherige Einwegprodukte beim Catering vollständig ersetzt. Zusätzlich gab es für alle aktiven Mitglieder wiederverwendbare Trinkflaschen. Fazit: Erheblich weniger Müll – mehr Bewusstsein für nachhaltiges Handeln im Vereinsalltag.
1. Was hat euch persönlich und als Verein dazu bewegt, euch für Klimaschutz einzusetzen?
Uns hat es erheblich gestört, dass gerade auf unseren 2-tägigen Reitturnieren im Catering viel vermeidbarer Müll entstanden ist – daher haben wir eine nachhaltige Lösung gesucht. Als Verein möchten wir Verantwortung übernehmen und mit gutem Beispiel vorangehen, insbesondere auf Veranstaltungen, die von Gästen und Turnierteilnehmenden besucht werden. Gleichzeitig wollten wir ein Projekt umsetzen, das praktisch, langfristig und für alle Mitglieder direkt erlebbar ist.
2. Welche Herausforderungen gab es bei der Umsetzung – und wie seid ihr damit umgegangen?
Ein gut funktionierendes Pfandsystem zu etablieren, war anfänglich eine Herausforderung. Daher mussten wir bei der ersten Veranstaltung nach der Umstellung von Einweg auf Mehrweg leider einige Mehrwegbecher und Pommes Schalen aus dem Müll „fischen“. Auch die Reinigung des Geschirrs während und nach Veranstaltungen mussten wir neu organisieren. Durch klare Absprachen und Zuständigkeiten konnten wir diese Hürden jedoch gut meistern.
3. Worauf seid ihr im Rückblick besonders stolz?
Auf das positive Feedback, dass wir auf den ersten Veranstaltungen mit Mehrwegkonzept erhalten haben – sowohl Gäste als auch Mitglieder haben die Neuerung sehr gut angenommen. Und: Unser Müllaufkommen konnte deutlich reduziert werden. Auch die Trinkflaschen mit dem Vereinslogo werden aktiv genutzt und stärken zusätzlich das Gemeinschaftsgefühl.
Unser Tipp für euch
Unser Tipp ist, klein und praxisnah zu starten. Das Projekt sollte leicht in den Vereinsalltag integrierbar sein, damit es langfristig funktioniert. Verteilt die Verantwortung auf mehrere Schultern und bleibt offen für Feedback.
