Nistkästen & Co

Die Reiterjugend des Reit- und Fahrvereins Vörie hat in den Herbstferein Nistkästen für Vögel und Fledermäuse gebaut und diese anschließend auf dem Vereinsgelände aufgehängt. Dabei erhielten die Kinder und Jugendlichen durch die Jugendwartin, die gleichzeitig Biologin und zertifizierte Wildlotsin ist, spielerisch wichtige Informationen rund um die Bedeutung von Nistkästen für die heimischen Vogelarten. Ergänzt wurde das Projekt durch Insektenhotels und Vogelfutterhäuschen.
1. Warum habt ihr euch genau für dieses Projekt entschieden?
Wir wollten mit den Kindern und Jugendlichen im Verein ein Projekt umsetzen, das Naturschutz erlebbar macht und sie aktiv mit einbindet. Der Bau von Nistkästen war für alle einfach umsetzbar und hat einen direkten und positiven Effekt auf die heimische Tierwelt auf unsere Reitanlage. Zudem passt das Thema Natur- und Artenschutz sehr gut zu unserem naturnahen Vereinsumfeld.
2. Was war bei der Umsetzung einfacher oder schwieriger als gedacht?
Es war einfacher als erwartet, die Kinder und Jugendlichen für die Aktion zu begeistern. Etwas herausfordernd war die „Bastelanleitung“ der Fledermauskästen. Durch gute Vorbereitung und die Unterstützung mehrerer älterer Jugendlicher konnten wir diese Hürde jedoch gut meistern und alle Bausätze passend zusammensetzen.
3. Welche positiven Effekte seht ihr heute – für Klima, Verein oder Gemeinschaft?
Unsere Nistkästen tragen zum Schutz heimischer Vogelarten bei und fördern die Artenvielfalt auf unserer Anlage. Wir hoffen, dass alle Nistkästen im Frühling bezogen werden. Gleichzeitig hat das Projekt den Zusammenhalt unserer Reiterjugend gestärkt. Alle Teilnehmenden hatten viel Spaß bei dieser Ferienaktion – auch ohne Pferd.
Unser Tipp für euch
Wir können nur empfehlen, die Vereinsjugend aktiv in das Projekt mit einzubeziehen und vor dem Bastelnachmittag einen Nistkasten testweise zusammenzubauen. So können die Betreuenden am Tag der Umsetzung besser unterstützen und anleiten. Zudem lohnt es sich, das Projekt mit pädagogischen Erklärungen zu verbinden, um den Kindern und Jugendlichen nachhaltiges Wissen zu vermitteln.




